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Aktualisiert: vor 2 Stunden 57 Minuten

AtmelStudio HowTo

So, 03/05/2017 - 17:09

Arduino (UNO) mit AtmelStudio 7 in C programmieren

 

Benötigt wird …

 

    • ein Arduino Board

    • die Arduino IDE – Software

    • die Atmel Studio 7 – Software

 

Als erstes klemmen wir unseren Arduino per USB an den PC an und starten die Arduino IDE.

 

Hier müssen wir eine kleine Änderung der Darstellung vornehmen, die uns hilft zu sehen, was beim Upload eines Programms (Sketch) passiert.

 

Dazu geht man auf ''Datei – Voreinstellungen“

 

Im Fenster gehen wir zum Punk: ''Ausführliche Ausgabe während: hochladen'' und setzen dort einen Haken.

 

Klicken auf ''OK'' und haben soweit die Darstellung fertig eingestellt.

 

Um zu sehen wo unsere Dateien erstellt werden, wenn diese hochgeladen werden, nehmen wir als Test den ''Blink'' Sketch und laden diesen auf den Arduino.

Im unteren Operationsfenster sehen wir den Uploadvorgang. Im oberen Teil ist auch der Dateipfad zu sehen, welchen wir uns kopieren.

 

C:\Program Files (x86)\Arduino\hardware\tools\avr/bin/avrdude

 

-CC:\Program Files (x86)\Arduino\hardware\tools\avr/etc/avrdude.conf -v -patmega328p -carduino -PCOM4 -b115200 -D -Uflash:w:C:\Users\Patrick\AppData\Local\Temp\arduino_build_323885/Blink.ino.hex:i

 

 

Diesen Pfad ändern wir wie folgt ab.

 

C:\Program Files (x86)\Arduino\hardware\tools\avr/bin/avrdude.exe

 

-C"C:\Program Files (x86)\Arduino\hardware\tools\avr/etc/avrdude.conf" -v -patmega328p -carduino -PCOM4 -b115200 -D -Uflash:w:"$(ProjectDir)Debug\$(TargetName).hex":i

 

 

Der obere Pfad gibt uns den Ort von avrdude an.

Der untere enthält Informationen zum Chip (-patmega328p), Portanschluss (-PCOM4) und die Baudrate (-b115200).

 

Nun schließen wir die Arduino IDE und starten AtmelStudio 7.

 

Im AtmelStudio starten wir ein neues Projekt:

 

Wählen dann in der Liste unseren Chip auf dem Board aus. In diesem Fall den ATMega328P.

 

Ist das neue Projektfenster geöffnet, gehen wir in das obere Menü auf ''Tools – External Tool.

 

Nun geben wir noch einen Namen für unser Externes Tool an:

 

Title: Arduino_via_bootloader

 

In Command kommt unser erster Pfad:

 

Command: C:\Program Files (x86)\Arduino\hardware\tools\avr/bin/avrdude.exe

 

In Arguments kommt der zweite Pfad:

 

Arguments: -C"C:\Program Files (x86)\Arduino\hardware\tools\avr/etc/avrdude.conf" -v -patmega328p -carduino -PCOM4 -b115200 -D -Uflash:w:"$(ProjectDir)Debug\$(TargetName).hex":i

 

[x] Use Output Window // einen Haken setzen

 

auf ''OK'' und schon ist unser Arduino (UNO) im Programm als Externes Tool eingebunden.

 

 

Zum testen nehmen wir wieder den Blink-Sketch, bzw. jetzt Blink-Programm:

 

Zum Prüfen des Programms geht man wie folgt vor.

 

Im Menü auf '' Build'' ''Build Solution''

 

Ist die Prüfung erfolgreich gelungen, kann es Hochgeladen werden.

Dazu geht man auf ''Tools'' ''Arduino_via_bootloader''

 

Das Programm wird hochgeladen und der Arduino führt es sofort aus.

 

Das wars, jetzt kannst du den Arduino über AtmelStudio programmieren, ohne eine Externen Programmer zu nutzen.

 

 

Liebe Arduino-Jünger!

Mo, 02/20/2017 - 23:58
Ich behaupte mal ganz frech: höchstens jeder 10. Arduino-Bastler wird jemals in seinem Leben ein Programm wirklich selber schreiben..... ganz ohne copy&paste und vorgekaute Librarys....   Und bei Microcontroller im Speziellen kommt hinzu, daß man Algorithmen nicht nur programmieren muß, sondern sich parallel dazu überlegen muß, "wie" man einen Algorithmus implementiert, ohne, daß sich der µC dabei nen Wolf rechnet, der Speicher ausgeht, und andere wichtige Dinge nicht rechtzeitig erledigt werden können.....   Wenn wir annehmen, daß die Hälfte dieser User das verstanden hat, und berücksichtigt, sind wir bei 5%   Wenn man µCs programmiert, muß man "Hardware können"... Um das in die Sprache der Arduino-Jünger zu übersetzen: Man sollte nicht mehr raten müssen, ob man im konkreten Fall einen PullUp- oder einen PullDown-Widerstand braucht.   Bei der Restgruppe, die jetzt noch übrig ist, dürften das vielleicht 50% sein. Auf die gesamte Menge der Arduino-User sind wir dann bei 2,5.   An diesem Punkt kann man schon viele Dinge realisieren, und man darf sich Controller-Entwickler nennen.   Das ist Super, und ihr seid in der Lage, eure eigene Aquarium-Steuerung zu bauen!   Das ist Klasse, schaffen nur Wenige, und bei den Kumpels kann man wunderbar damit angeben.   Aber, um tatsächlich ein µC-Entwickler zu sein, bedarf es etwas mehr. Arduinos sind wie Lego.

Mit Beiden kann man tolle Sachen bauen.

Aber nur, weil man mit Lego schon ein paar Dutzend schöne Häuser gebaut hat, qualifiziert einen das nicht zum Bauingenieur, und wer auf einem Arduino einige fertige Sketches mit diversen fertigen Shields zum Laufen gebracht hat, ist deshalb noch kein Programmierer und/oder Elektroniker  Jetzt kommt die Kür:   Man überlegt sich, ob man nicht durch geeignete Hardware den µC entlasten kann, UND man überlegt sich, ob man nicht Teile der Hardware durch Software ersetzen kann. Besonders die Einsparungen bei der Hardware entscheiden in der wahren Welt oft zwischen "zu teuer" und "profitabel"

  Das sind dann vielleicht 20% von der bisherigen Gruppe, die das auch können, und damit kommen wir auf 5/1000 - 5 Promille! - und das ist optimistisch gerechnet.   Wenn alle diese Punkte zusammen fallen, darf man sich Controller-Profi nennen.   µC-Entwicklung ist eine Kunst, und Kunst basiert auf Kreativität. Die hat man, oder eben nicht...   Wer StarTrek für "utopisch" hält, dem fehlt auch prinzipiell die Fantasie zum Programmieren... Happy Hacking!   Written in Witten            Tags: